DIE LINKE.  Saar 


Spielplätze werden attraktiver

Stand Oktober 2018

Es geht voran: Wir freuen uns sehr, dass demnächst die ersten Ergebnisse zu einem umfassenden Spielplatz-Konzept für Riegelsberg und Walpershofen öffentlich vorgestellt werden. Sie wissen ja, "Tue Gutes und rede darüber".

Als Linksfraktion haben wir seit 2012 um dieses professionelle Spielplatz-Konzept als Vorstufe für eine Verbesserung der Spielplatz-Situation für die gesamte Gemeinde unermüdlich gekämpft, haben Vorschläge unterbreitet und stets darauf hingewiesen, dass dies natürlich unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen, Eltern und Anwohnern geschehen sollte. In einer ersten Phase müssten erst einmal die Vor-und Nachteile der jetzt bestehenden Spielplätze untersucht werden, nach der Altersstruktur der Nachbarschaft geschaut werden und ähnliches mehr - so lautete unser Vorschlag.

 Anlässlich der Haushaltsberatungen im Jahr 2015 haben wir als Linksfraktion erreichen können, dass Geld für ein professionelles Spielplatzkonzept eingeplant wurde. Dann passierte lange Zeit nichts Wesentliches. Wir hatten dann aus lauter Verzweiflung im Jahr 2016 selber Grundzüge eines Spielplatz-Konzeptes im Ortsrat vorgelegt, weil wir endlich vorankommen wollten!  Erst im Februar 2018 wurde eine Fachfirma beauftragt.

Erste Ergebnisse werden bald vorgestellt

Deren erste Überlegungen werden nun in den Ortsratssitzungen in Walpershofen und Riegelsberg Ende diesen Monats vorgestellt.
Wenn die sorgfältige Planung abgeschlossen ist und im Orts- bzw. Gemeinderat genehmigt ist, geht es an die Umsetzung. Spielplätze in beiden Ortsteilen werden somit nach und nach attraktiver gestaltet werden, manche aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und in manche wird nicht mehr viel investiert. Riegelsberg wird also kinderfreundlicher! 
Wir freuen uns schon darauf – Sie auch?

Heftige Diskussion über Anzahl der Ortsräte


Patricia Dillinger, Fraktionsvorsitzende der Linken im Ortsrat:

"Unsere Gesamtkommune Riegelsberg ist in zwei sogenannte Gemeindebezirke eingeteilt , nämlich Riegelsberg und Walpershofen und verfügt daher über 15 Ortsräte in Riegelsberg und 11 Ortsräte in Walpershofen. Änderungen zu diesen Gemeindebezirken dürfen spätestens ein Jahr vor Ablauf der Amtszeit des Gemeinderates (also im Mai 2019) aufgehoben oder geändert werden. Also sollte diese Einteilung in der vergangenen Gemeinderatssitzung im Februar beschlossen werden. Sicherlich haben Sie jetzt schnell gemerkt: im nächsten Jahr finden in Riegelsberg Kommunalwahlen statt. (Übrigens auch die Bürgermeisterwahl).

Daher wurde nun über die Anzahl der Ortsräte in der vergangenen 5stündigen (!!!) Gemeinderatssitzung heftig diskutiert, denn die SPD wollte die Ortsräte in Riegelsberg und Walpershofen um 2 Sitze verkleinern. Unterstützung erhielt sie von den Grünen. Die SPD begründete ihren Vorschlag mit Einsparmaßnahmen und mit dem damit gesparten Geld andere Dinge finanzieren zu können.

Auf Nachfrage in der Sitzung konnte die Verwaltung mitteilen, dass es sich dabei um 1.400 Euro handeln würde. Was unser Fraktionsmitglied Ludwig Dryander trocken kommentierte: „Der Bevölkerung wird durch dieses Einsparpotenzial bestimmt schwindlig.“ Wenn man weiß, dass wir als Linke exakt zwei Sitze im Ortsrat haben, kommt man vielleicht dem eigentlichen Grund näher, oder? Wenn man böse denken würde, könnte man auf die Idee kommen, die 1.400 Euro Einsparung sind dafür da, um sich unbeliebte Konkurrenz vom Leibe zu halten. Im Ortsrat Riegelsberg sind nämlich bisher nur die CDU mit 7, die SPD mit 6 und Linke mit 2 Personen vertreten.

Wir sind halt der Meinung, dass es auch in den Ortsräten Vielfalt geben sollte, es belebt doch die Debatten, in dem ansonsten nur SPD und CDU säßen. Will man uns wirklich wegen 1.400 Euro in den Ortsräten abschaffen? Schließlich sind wir diejenigen gewesen, die mit unzähligen Vorstößen und Vorschlägen (Spielplatzkonzept, Handlauf Friedhof, andere Marktplatz- und Festplanungen usw.) Riegelsberg und Walpershofen voran bringen wollten. Die Abstimmung war denkbar knapp: 15 Gemeinderäte wollten die Ortsräte verkleinern, 16 Gemeinderäte wollten es belassen, wie es ist. Unterstützung erhielten wir dankenswerterweise durch CDU und F



 

ENDLICH: Spielplatzkonzept in trockenen Tüchern

Stand 20. Februar 2018
Klaus Janke, Fraktion DIE LINKE im Ortsrat Riegelsberg: "Endlich! Das von uns seit 2012 geforderte Spielplatzkonzept wird endlich Wirklichkeit. Manchmal muss man schon dicke Bretter bohren, um zum Ziel zu gelangen. Mit viel Ausdauer und Hartnäckigkeit haben wir Linke es nun geschafft: Die Spielplätze für Kinder und Jugendliche in Riegelsberg und Walpershofen werden nun optimiert.

Unser Antrag wurde nach jahrelangen Ringen, Argumentieren, Diskutieren nun EINSTIMMIG von allen (!) Fraktionen angenommen und unterstützt. Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gemeinde. Daher drängten wir seit Jahren auf ein entsprechend professionell-erstelltes Spielplatzkonzept, welches zwar bereits im Haushalts-Plan 2016 mit veranschlagten 10.000 Euro Berücksichtigung fand, an der Umsetzung es aber bisher immer gescheitert ist."

Wie generationsübergreifende Spielplätze aussehen könnten (natürlich nicht in diesen Dimensionen), die eine entsprechende Planung und Konzept hatten, können Sie sich hier einmal anschauen: Beispiel

Die Linksfraktion wollte in der vergangenen Februar-Gemeinderatssitzung, dass diese 10.000 Euro nun endlich für die Beauftragung dieses Konzeptes ausgegeben werden und auch 5.000 Euro Fördergelder dafür berücksichtigt werden. Damit dieses Konzept auch Schritt für Schritt in die Praxis umgesetzt werden kann, haben wir dafür in diesem Jahr 20.000 Euro im Haushaltsentwurf veranschlagt.

Man muss ja nicht immer teure neue Spielgeräte installieren, sondern mit Hilfe von Eltern, Vereinen und Sponsoren kann man sicherlich einiges stemmen.Die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mittels Fragebögen war natürlich ein Inhaltspunkt eines  Spielplatzkonzeptes, wie wir uns das vorgestellt hatten und im Ortsrat vor 2 Jahren auch präsentierten. Damals wurde alles abgelehnt. Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass dies nun neutral durch die Verwaltung und nicht parteiisch im Alleingang durch die SPD passiert (wie geschehen - der Kommunalwahlkampf lässt schön grüssen), aber Schwamm drüber.

Wichtig ist, dass unsere Spielplätze in Riegelsberg und Walpershofen endlich erneuert werden. Alle (!) Fraktionen haben dem nun zugestimmt und dafür vielen Dank!

 


Spielplatzkonzept: Ortsrat der Linken begrüsst SPD-Kehrtwende

Stand: 4. Februar 2018

„Wir sehen uns mit unserer jahrelangen Forderung nach einem Spielplatzkonzept und einer darauffolgenden Umgestaltung von Riegelsberger Spielplätzen nun voll bestätigt“, erklärt Patricia Dillinger, Vorsitzende der Linksfraktion im Ortsrat Riegelsberg.

Ihr Kollege Klaus Janke ergänzt: „Seit 2012 hat die Linke immer wieder darauf gedrungen, die in die Jahre gekommenen Spielplätze in Riegelsberg umzugestalten. Wenn die SPD nun Fragebögen in den Riegelsberger Kindergärten verteilt, dann ist es endlich ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings hätte es auch neutral von der Verwaltung erledigt werden können. Die SPD hätte die Umgestaltung der Spielplätze für die Riegelsberger Kinder schon eher haben können, hat unseren Antrag aber in der CDU-SPD-Koalition immer abgelehnt.

Daher begrüßen wir die Kehrtwende der Riegelsberger SPD ausdrücklich, hat sie doch unseren vor anderthalb Jahren vorgelegten Vorschlag zur Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Anwohnern bei einer Spielplatzplanung nun zum Teil übernommen. Gut so! Das freut uns sehr und bestätigt uns in unserer Arbeit.

Wenn jetzt ein professionelles Konzept zur Umgestaltung der Spielplätze in Auftrag gegeben wird, wird die Auswertung der Fragebögen ein hilfreiches Puzzleteil dieses Gestaltungskonzeptes sein. Wir sind uns sicher, dass auch Riegelsberger Vereine, viele Eltern oder Anwohner diese Umgestaltung mit unterstützen werden. Unsere Spielplätze können nun Jahr für Jahr attraktiver werden, besser ausgestattet sein, unterschiedliche Schwerpunkte haben und Angebote für alle Generationen bieten. Und das ist gut so“, erklärt Janke abschließend.

Unser Vorschlag zur Erstellung eines Spielplatzkonzeptes vom September 2016:
HIER klicken



 

Stand 23. Januar 2018

Im Jahr 2012 hat unsere Fraktion erstmals ein Spielplatzkonzept für Riegelsberg gefordert und damit das Augenmerk auf den Zustand unserer Spielplätze für die jungen und jüngsten Einwohner im Ort gelenkt. Anlässlich der Haushaltsberatungen im Jahr 2015 konnten wir es endlich erreichen, dass für das Haushaltsjahr 2016 Geld für ein Spielplatzkonzept eingeplant wurde, nämlich 10.000 Euro.Während Püttlingen mittlerweile sogar Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro für die Umsetzung ihres Spielplatzkonzeptes, welches mit professioneller Hilfe entstanden ist, erhalten hat und auch Heusweiler mittlerweile über ein Spielplatzkonzept verfügt und erste Spielplätze für die Kinder umgestaltet wurden, passiert in Riegelsberg seit September 2016 (!) nichts mehr.Weiterlesen HIER

Unser Ziel war es, mit einer durchdachten Konzeption jeden Spielplatz fachlich auf den Prüfstand zu stellen: Genügt er noch den heutigen Ansprüchen und pädagogischen Erfordernissen, auch den gesetzlichen Auflagen? Wie sieht die Bevölkerungsstruktur im Umkreis der jeweiligen Spielplätze aus? Gibt es Angebote für die Bedürfnisse von Kleinkindern aber auch für die 7-14jährigen? Für Jugendliche? Wohnen in der Umgebung eher ältere Menschen oder junge Leute? Ist es sinnvoll, den einen oder anderen Platz evtl. zu schließen zugunsten von Schwerpunkt- oder Basis-Spielplätzen? 

Diese und viele andere Fragen wollten wir mit einem sorgfältig ausgearbeiteten Spielplatzkonzept beantwortet wissen – und ganz wichtig: auch unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen! Bevor man Änderungen vornimmt, muss doch alles gut durchdacht und geplant werden. Spielplatz-Planung und -Gestaltung erfordert ein hohes Maß an Erfahrung und Kompetenz. Dafür gibt es Profis, die Spielplätze unter fachlichen Gesichtspunkten unter die Lupe nehmen, Anregungen aus der Bevölkerung, von pädagogischem Fachpersonal usw. aufnehmen, um daraus Lösungsvorschläge zu erarbeiten. So ist es übrigens auch kürzlich in Püttlingen geschehen und auch die Planung des gut frequentierten Spielplatzes in Walpershofens Dorfmitte lag in den Händen eines Profis. Anders in Riegelsberg.
Letztes Lebenszeichen der Spielplatzkommission war im September 2016

Zwar wurde 2016 im Riegelsberger Ortsrat eine Spielplatzkommission gegründet, die eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Spielplätze gemacht hat. Zwar hat der CDU-Ortsvorsteher am 8. September 2016 einen Vertreter eines Spielgeräteherstellers eingeladen. Zwar kündigten damals die Vertreter von CDU und SPD im Ortsrat weitere Schritte in dieser Angelegenheit an – es blieb aber bei Versprechungen. Wir hatten sogar in besagter Sitzung des Ortsrates konkrete Vorschläge vorgelegt, die wurden aber mit der Mehrheit von CDU und SPD abgeschmettert. Das war das letzte Lebenszeichen der Spielplatzkommission in Riegelsberg. Wir waren sehr lange geduldig, haben konstruktive Vorschläge erarbeitet und gewartet. Es reicht!
Wir werden in der nächsten Gemeinderatssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen, damit hier endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden, geredet wurde bisher zu viel. Wir wollen für die Kinder und Eltern in Riegelsberg ein gutes Umfeld, in dem sie sich wohl fühlen. Denn Kinder sind unsere Zukunft - Zukunft für Riegelsberg.

 

Riegelsberger Spielplatz-Gestaltungen im Dornröschen-Schlaf

Wir haben uns seit 2012 (!) in Riegelsberg eingesetzt, dass die Spielplätze professionell begutachtet und ein modernes Konzept zur Spielplatzgestaltung für 10.000 Euro erarbeitet wird, damit es später Schritt für Schritt in die Praxis umgesetzt werden kann.Wir wollen Spielplätze, die alle Altersstufen berücksichtigen.  Bis heute ist außer schönen Reden und die Einrichtung einer Spielplatz-Kommission im Ortsrat Riegelsberg nichts Sichtbares passiert.

Nun wurden Meldungen bekannt, dass in Püttlingen der Spielplatz an der Burg Bucherbach für 200.000 Euro saniert wird, davon fallen 33.000 Euro für Planungskosten an. Ursprünglich waren für den Umbau mit Landeszuschüssen 73.000 Euro geplant, nun haben sich die Fördermittel erfreulicherweise erhöht.

Dazu sagt Klaus Janke, Mitglied der LINKEN im Ortsrat: „Wenn für einen barrierefreien Spielplatz in Püttlingen insgesamt 200.000 Euro in die Sanierung fließen, nachdem ein Spielplatzkonzept erstellt und auch professionelle Planungsaufgaben vergeben wurden, dann sehen wir uns in unseren Vorschlägen bestätigt“, erklärt er. „Stattdessen müssen wir mit ansehen, wie die CDUSPD-Fraktion im Ortsrat seit Monaten im Tiefschlaf versunken ist. Unsere Vorschläge – und wenn sie noch so profund sind – werden erst mal per se grundsätzlich abgelehnt. Als wir im Sommer vergangenen Jahres dann sogar einen konkreten Vorschlag einer Konzeption machten, wurde arrogant darüber diskutiert, ob uns die CDUSPD-Fraktion im Ortsrat überhaupt einen Auftrag dafür erteilt hat. Das schien wichtiger gewesen zu sein. Seitdem haben wir nichts mehr in Sachen Spielplatzplanung gehört. Es ist wie immer: es wird viel geredet und nichts passiert.“ 

DIE LINKE wird aber nicht locker lassen. Wenn soviel Geld für andere Bauvorhaben vorhanden ist, dann muss es auch Geld und Zuschüsse für Riegelsberger Kinder geben!

Harsche Kritik an Mehrheit im Ortsrat

DIE LINKE im Riegelsberger Ortsrat übt harsche Kritik: „Wir hätten schon längst eine professionelle Planung für Riegelsberger Spielplätze haben können. Aber vor allem die CDU-Vertreter zieren sich und meinen schlauer zu sein und schlagen stattdessen wunderschöne Themen-Spielplätze vor“, beklagt Fraktionsvorsitzende Patricia Dillinger.

Klaus Janke verweist auch auf Heusweiler, denn auch dort sei 2013 eine Spielplatz-Konzeption erstellt worden, in der ermittelt worden sei, wo Familien mit Kindern wohnen und wie viele Kinder im Spielplatzalter seien. „Das ist wie in Püttlingen die richtige Vorgehensweise. Erst profund planen, dann die Finanzierung sichern, Zuschüsse beantragen und dann umbauen oder sanieren! Die CDUSPD-Fraktion im Riegelsberger Ortsrat dämmert dafür im Dornröschen-Schlaf fröhlich vor sich hin.“

Stattdessen werde erst einmal eine Kommission gegründet, die zwar den Zustand der Spielplätze gesichtet hat und ein Vertreter von Spielgeräteherstellern seitens des Ortsvorstehers Heiko Walter wurde eingeladen. „Das war im vergangenen Jahr! Diese Vertreter wollen Geräte verkaufen und sind Verkaufsprofis, aber keine Experten in Sachen einer notwendigen professionellen Spielplatz-Konzeption für Riegelsberg.
Und sichtbar passiert ist bis heute: Nichts! Wir fordern nun die Verwaltung auf, für eine zügige Umsetzung des von uns beantragten und im Haushalt 2016 genehmigten Spielplatz-Konzeptes zu sorgen, wenn das die CDUSPD-Ortsräte nicht schaffen.“



 

Spielplatz-Konzeption

Was wollen wir erreichen?

Die Spielplätze in unserer Gemeinde sind überwiegend vor langer Zeit entstanden.
Unser Ziel ist es, mit einer durchdachten Konzeption jeden Spielplatz fachlich auf den Prüfstand zu stellen: Genügt er noch den heutigen Ansprüchen und Erfordernissen, auch den gesetzlichen Auflagen? Wie sieht das Umfeld der jeweiligen Spielplätze aus? In welchem Radius ist der nächstgelegene Spielplatz für Kinder in welchem Alter gut erreichbar? Gibt es Spielgeräte für die Bedürfnisse von Kleinkindern aber auch für die 7-14jährigen? Für Jugendliche? Wohnen in der Umgebung eher ältere Menschen oder junge Leute? Ist es sinnvoll, den einen oder anderen Platz evtl. zu schließen zugunsten von Schwerpunkt-Spielplätze? Wie kann die Bevölkerung, Kinder und Jugendliche und Anwohner mit ihren Wünschen und Vorstellungen einbezogen werden?

 Diese und viele andere Fragen wollen wir mit einem sorgfältig ausgearbeiteten Spielplatzkonzept beantwortet wissen. Bevor man Änderungen vornimmt, muss alles gut durchdacht und geplant werden. Dafür gibt es Profis, die Spielplätze unter fachlichen Gesichtspunkten unter die Lupe nehmen, also eine sogenannte Ist-Analyse erstellen, die auch mit demographischen Daten untermauert sein sollte.

Vor allen weiteren Schritten wäre diese Erhebung ein Muss. Und erst danach könnten Schritt für Schritt gemeinsam mit Vereinen, Eltern, Anwohnern, Kindern und Jugendlichen der eine oder andere Spielplatz neu geplant, gestaltet oder „aufgepeppt“ werden. Und manchmal sind es nur kleine Dinge, die viel bewirken können.

Unseren Vorschlag können Sie detailliert HIER nachlesen.

Eklat im Ortsrat

In der Ortsratssitzung vom Juni 2016 stellte Ortsvorsteher Walter die Ergebnisse der Spielplatzkommission vor, die mittlerweile alle 16 Spielplätze besucht hat. Sein bebilderter Vortrag veranschaulichte die Situation sowie bereits eingeleitete Maßnahmen. Insgesamt seien alle 16 Spielplätze in einem ordentlichen Zustand; es seien jedoch untereinander nur geringe Unterschiede zu erkennen, weshalb man auch die Einrichtung sogenannter Themenspielplätze überlegen könne. Unsere Fraktion war nach wie vor der Meinung, dass unter Hinzuziehung von Experten und Bevölkerung ein zeitgemäßes Spielplatzkonzept zu erstellen sei. Seitens der CDU wurden wir darum gebeten mitzuteilen, wie wir uns die Erstellung des Spielplatzkonzeptes unter Einbeziehung von Experten vorstellen und sollten die ungefähren Kosten dafür ermitteln. Dies wurde im amtlichen Protokoll auch so festgehalten. Zur nächsten Sitzung sollte außerdem ein Firmenvertreter eingeladen werden.

In der Ortsratssitzung am 8. September 2016 waren wir überrascht, dass ein Vertreter einer Spielgerätefirma (!) eingeladen wurde. Dieser bot natürlich gleich an, ein Spielplatzkonzept zu erstellen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Wir waren natürlich vorbereitet und Klaus Janke wollte im Anschluss des Spielgerätehersteller-Vortrages unser Konzept vorstellen. Unsere Fraktion hatte hierzu während der Sommermonate aufforderungsgemäß ein Vorschlagspapier für eine Konzepterstellung ausgearbeitet und es in der jüngsten Sitzung als Antrag in den Rat einbringen wollen. Hierbei versuchten allerdings CDU und SPD den Eindruck zu erwecken, dass sich die Linke sozusagen aus „Jux und Tollerei“ an die aufwändige Arbeit gemacht hatte. Ortsvorsteher Walter verneinte sogar, dass den Linken ein entsprechender Auftrag erteilt worden sei: „Die CDU hat die Linke mit Sicherheit nicht gebeten, ein Spielplatzkonzept zu erstellen.“ Im Protokoll steht das genaue Gegenteil. Klar, dass unser Antrag abgelehnt wurde.

Der Eklat gipfelte darin, dass nach Sitzungsschluß ein SPD-Ortsratsmitglied es als einen „Witz“ bezeichnete, der da offensichtlich von der CDU gemacht worden sei. Die Stelle, an der gelacht werden sollte, wurde nicht näher bezeichnet. Immerhin hatte die Linksfraktion im Riegelsberger Ortsrat in den Sommerferien viel Zeit und Mühe in die Ausarbeitung der fundierten Vorschläge gesteckt. Dies nicht um etwaige Bespaßungsversuche der CDU aus Vergnügungssucht heraus zeitlich zu strecken, sondern um konstruktiv unsere Heimatgemeinde voranzubringen. Und wenn eine CDU-Ratskollegin bemerkte, dass sie aus unserem Antrag herauslese, dass eine Fachkraft beauftragt werden soll, ein Spielplatzkonzept vorzustellen und das wäre doch durch den Vertreter des Spielgeräte-Herstellers passiert, zeigt sich das ganze Ausmaß der Ahnungslosigkeit. Wir sprechen von pädagogischen Fachkräften, die CDU von Firmenvertretern, die ihre Produkte verkaufen wollen. 

Patricia Dillinger und Klaus Janke
(Ortsräte der LINKEN im Ortsrat Riegelsberg)

 



Verbesserungsvorschläge der Linken im Ortsrat abgeschmettert

(C) Dieter Schmiedel

Geplante Aufwertung des Weihnachtsmarktes

Um die Gestaltung, Platzierung und Terminierung des alljährlich von der Gemeinde veranstalteten Weihnachtsmarktes und anderer Feste ging es in der vergangenen Sitzung des Riegelsberger Ortsrates. Wir wollten den Weihnachtsmarkt erneut auf die Tagesordnung rücken, weil wir als Linksfraktion zahlreiche Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhielten. Hieraus resultierte unser Antrag, die Gestaltung und Durchführung des Weihnachtsmarktes zu verbessern. Nach dem neuen Konzept hätte der Markt  künftig am 2. Adventswochenende stattfinden sollen. Bisher lag man terminlich genau dort, wo auch der große Weihnachtsmarkt am Saarbrücker Schloss seine Pforten öffnet, zeitgleich mit dem Heusweiler Weihnachtsmarkt. Angesichts der seit Jahren rückläufigen Besucherzahlen sowie Standbetreiber kann sich der Riegelsberger Weihnachtsmarkt wohl nicht mehr richtig behaupten. Ein weiterer Grund dafür dürften auch die - gemessen am Attraktivitätspegel -  als zu hoch empfundenen Standgebühren sein. Die Linke hatte deswegen bereits früher angeregt, gemeindeseitig einheitliche Verkaufshäuschen anzuschaffen. Dieser Vorschlag war von den anderen Fraktionen begrüßt worden. Die anfallenden Investitionskosten würden sich wohl angesichts der bisherigen Mietkosten für die beiden Tagen rasch amortisieren.

Die Linke ist der Auffassung, dass es zumindest den Versuch wert ist, dem Weihnachtsmarkt auch durch eine räumliche Veränderung einen neuen Impuls zu geben.

Mehr:




Februar 2016: Installation eines Handlaufes an der Freitreppe vor der Einsegnungshalle

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die für große Wirkung sorgen.
Die Linksfraktion im Ortsrat Riegelsberg hat die Installation eines weiteren Handlaufs in der Mitte der Freitreppe vor der Einsegnungshalle auf dem Waldfriedhof in Riegelsberg beantragt. Linken-Ortsrat Klaus Janke argumentierte, dass für ältere und gehbehinderte Mitbürger nämlich eine erhöhte Unfallgefahr durch mögliches Stolpern oder Ausrutschen an der Treppe vor der Einsegungshalle auf dem Waldfriedhof möglich und dies leider auch schon passiert sei.  

"Zwar sind an beiden Seiten dieser Treppe Handläufe installiert", so Klaus Janke, "welche jedoch durch die Trauergemeinde bei Bestattungen verdeckt werden. Das führte bisher dazu, dass Trauergäste, die in der Regel über den breiten Zugangsweg in Richtung Einsegnungshalle gehen, die Handläufe nicht sehen konnten und somit ohne die Möglichkeit des Festhaltens die Treppenstufen dann hochgingen oder sich hilfesuchend nach einer Stütze umsahen."

Daher schlug die Linksfraktion vor, einen weiteren Handlauf in der Mitte der Treppe anzubringen. Kleine Änderung - große Wirkung.
Die Gemeindeverwaltung wurde nun beauftragt zu prüfen, ob das machbar ist und wenn ja, wieviel diese Investition kostet. Das Ergebnis wird dann dem Ortsrat zur Entscheidung vorlegen.

Hoffen wir mal, dass dies nun zügig geht.

 

Quelle: http://www.dielinke-riegelsberg.de/kommunal/ortsrat/