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DIE LINKE räumte auf!

 Auch in diesem Jahr nahmen wir wie in den Jahren davor – nicht nur zu Wahlkampfzeiten! - an der diesjährigen Picobello-Aktion teil und räumten in unserer Gemeinde den Müll weg. Nachdem wir in den vergangenen Jahren in Walpershofen bereits aktiv waren (wir fischten damals z.B. ein Fahrrad aus dem Bach) oder beispielsweise rund um den Friedhofsparkplatz bis zum Kreisel Bauer alles picobello sauber räumten, hatten wir uns für dieses Jahr den Bereich um Riegelsberg Süd vorgenommen. 

Leider waren wir krankheitshalber mit Teilnehmern etwas dezimiert, doch jeder kleinste Einsatz zählt!

Neben weggeworfenen, funktionierenden, mit Batterien bestückten Bau-Lampen fanden wir einen von der Haltestelle entrissenen Mülleimer, den wir wieder an den ihm zugestammten Platz an der Saarbahn-Haltestelle montierten. Es gibt tatsächlich Zeitgenossen, die ohne Verstand die Mülleimer aus ihren Halterungen zerren und in den angrenzenden Wald werfen.

Selbst einen entsorgten Kühlschrank entdeckten wir in der Nähe der Haltestelle Riegelsberg Süd. Und warum jemand ein Straßenschild „Durchfahrt verboten“ ebenfalls dort entsorgt hat, konnten wir uns beim besten Willen nicht erklären. Egal, der Müll rund um die Haltestelle Riegelsberg Süd ist entfernt, es dürfte nun etwas sauberer sein. Hoffentlich hält es eine Zeit lang an.

Und wenn jeder aufmerksam ist und Müllsünder direkt anspricht, wenn Papier oder Plastiktüten achtlos weggeworfen werden, können wir vielleicht ein wenig ein (Um)-Denken dieser Zeitgenossen bewirken. Wenn alle wegschauen und denken „es geht uns nichts an“, dann darf man sich nicht über mangelnde Sauberkeit in unserer Gemeinde beschweren.


 




Riegelsberger Wochenmarkt wieder beleben!

Schön, dass der Markt endlich wieder auf seinen traditionellen Bestimmungsort zurückkehren darf. Leider ist festzustellen, dass der Wochenmarkt seit Beginn der Bauarbeiten, vor mehr als zwei Jahren, inzwischen deutlich an Renommee verloren hat.

Von einem Wochenmarktsgeschehen im herkömmlichen Sinne kann nicht mehr die Rede sein. Dies ist äußert bedauerlich aber unserer Auffassung nach keineswegs unabänderlich.

Nun einfach erst einmal abzuwarten, ob und wie sich das Ganze künftig wieder verbessern wird wäre unklug. Es erscheint vielmehr dringend geboten die Neu- und Voran-Entwicklung des Riegelsberger Wochenmarktes geschickt zu unterstützen. Denn alleine auf etwaige Selbstheilungskräfte zu vertrauen, nur weil jetzt wieder ein vernünftiger Standort zur Verfügung steht, halten wir für nicht ausreichend. Deshalb kann es mit Sicherheit nicht schaden, wenn man einer Wiedergenesung aktiv behilflich ist. Zumal die Rückgewinnung abgewanderter Händler heutzutage alles andere als selbstverständlich ist. Die suchen sich naturgemäß die besten Plätze und wo diese gefunden sind, da wird auch geblieben. Zudem fehlt es inzwischen auch der Markthändlerbranche an ausreichend Nachwuchs. Beide Phänomene sind bundesweit und sogar von höchst populären Standorten aus festzustellen.  Fazit: Sowohl für potenzielle Händler, als auch für die Kundschaft muss der Riegelsberger Wochenmarkt sich wieder lohnen.

 Deshalb beantragen wir die Bildung einer konzeptionellen Kommission, unter Beteiligung und Einbindung der Verwaltung, mit ihrem Fachpersonal.

Eine der Aufgabenstellungen wäre unter anderem, sich mit einem generell veränderten Kaufverhalten und etwaigen weiteren schädlichen Umständen zu beschäftigen und daraus Verbesserungsvorschläge und idealerweise umsetzungsfähige Ideen zu entwickeln. Ziel der Kommission wäre es insgesamt, unterstützend für eine Attraktivitätssteigerung zu sorgen. Herbeiführen ließe sich so etwas gemäß erster Überlegungen (bzw. Anregungen auch von Seiten der Marktplatznahen Geschäfte und Lokale) unter anderem durch eine gute Durchmischung und eine gesteigerte Vielfalt des Wochenmarktangebotes. Angeregt sind beispielsweise auch Sonderaktionen, wie etwa die Ausrichtung eines Handwerkermarktes, eines Jahrmarktes, oder vielleicht auch eines Flohmarktes (vierteljährlich).    

Mit einem Pfund kann Riegelsberg gegenüber den Umlandgemeinden schon jetzt wuchern: der Marktplatz ist für die Verkehrsteilnehmer auf der Ortsdurchfahrt umfassend einsehbar. Insbesondere die Nutzer der Saarbahn nehmen genau wahr, ob und was sich auf dem Platz so tut. Gelingt es daher, sehr zeitnahe zum Rückverlegungszeitpunkt (der ja bereits gestern stattgefunden hat), wieder eine höhere Anzahl an Ständen und Verkaufswagen auf den Platz zu holen, möglichst sogar noch ein paar mehr als vor Baubeginn, dann wird sich das durch die prominente Lage des neugestalteten Marktplatzes sehr schnell in der Außenwahrnehmung verankern.  

Gegensätzlich gesehen würde aber auch genauso rasch wahrgenommen, dass auf dem neuen/alten Standort offenbar nach wie vor „nix los“ ist, wenn sich über einen längeren Zeitraum auf dem Wochenmarkt kaum Wesentliches zum Positiven verändern würde.  Andernorts schon vielfach gewonnene Erfahrungswerte besagen, dass es umso schwieriger wird, einem Wochenmarkt wieder zu Attraktivität zu verhelfen, je länger es dauert, bis für (Wieder-)Belebung gesorgt ist.

Deshalb sind wir mit Sicherheit gut beraten, jetzt so schnell wie möglich dafür zu sorgen, dass der Riegelsberger Wochenmarkt seine Magnetwirkung so schnell wie möglich wieder steigern kann.

Ein alter Spruch unter Marktbeschickern lautet übrigens: „Je mehr Händler da sind, desto mehr Leute kommen“.  Und diese hellwachen Frühaufsteher dürften sich ja nun wirklich auskennen.

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Diesen Antrag brachten wir in den Ortsrat ein. Und hier die Reaktion darauf - die Berichterstattung in der SZ gab wider, was dann passierte: