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Januar 2021: Corona-Hilfe für ältere Menschen vorgeschlagen

 

Corona-Impfung: Unterstützung für ältere Menschen vorgeschlagen
Die Linke in Riegelsberg schlägt angesichts der derzeitigen Schwierigkeiten bei den Impfanmeldungen der Riegelsberger Gemeindeverwaltung vor, dass sie vor Ort direkte Hilfe anbietet: „Die Gemeindeverwaltung sollte auf die Bedürfnisse der älteren, vor allem alleinstehenden Mitmenschen eingehen und sie vor Ort für geplante Corona-Impfungen unterstützen“, so die Vorsitzende der Riegelsberger Linken, Birgit Huonker. 
Daher schlägt der Linken-Vorstand in Riegelsberg ein 6-Punkte-Programm vor, welches möglichst zeitnah umgesetzt werden sollte:


  1. Die Gemeindeverwaltung richtet im Rathaus eine Telefon-Hotline zwischen montags und freitags von 8 und 16 Uhr ein.
  2. Alle über 80jährigen Bürgerinnen und Bürger in Riegelsberg und Walpershofen sollten in großer, gut lesbarer Schrift angeschrieben und auf diese Hotline hingewiesen werden.
  3. Die Gemeindeverwaltung bietet in diesem Schreiben den älteren Mitbürgern an, für sie die Anmeldungen beim Impfzentrum zu übernehmen sowie sie rund um organisatorische Fragen der Impfungen zu unterstützen. Gleichzeitig sollte dem Schreiben ein Aufklärungsbogen hinzugefügt werden, sowie eine genaue Erklärung über das weitere Vorgehen.
  4. Die Gemeindeverwaltung sollte in diesem Brief auch Transportmöglichkeiten zum Saarbrücker Impfzentrum anbieten.
  5. Sollte Impfbereitschaft bestehen, könnte der gemeindeeigene kleine Transportbus genutzt werden, in dem auch entsprechende Corona-Abstands-Regeln eingehalten werden können. Möglicherweise könnten auch geeignete Transportmöglichkeiten des DRK Ortsvereins Riegelsberg-Walpershofen und des Riegelsberger THW bei Bedarf angefragt bzw. organisiert werden. 
  6. Nach der Zulassung und Verfügbarkeit eines anderen, transportfähigen Impfstoffes sollten bereits jetzt Pläne aufgestellt werden, wie bei Bedarf neben den Hausärzten möglichst auch mobile Impfteams in Riegelsberg eingesetzt werden könnten.

Den Riegelsberger älteren, vielleicht auch allein lebenden Mitbürgerinnen und Mitbürgern muss sofort Hilfe und Unterstützung angeboten werden. Wer über kein Internet verfügt oder in der Warteschleife der Telefon-Hotline des Landes hängt oder wer nicht mobil ist, dem sollte schnellstens unbürokratisch geholfen werden. Dies sollte oberste Priorität haben! Wo ein Wille ist, wird sicher auch ein Weg gefunden werden können.

Denn aufgrund der vorhandenen Impfstoffmenge und des Impfstoffes selbst, welcher eine besondere Lagerung benötigt, ist eine Impfung momentan nur in den drei Impfzentren Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen bzw. durch mobile Teams in den Alten- und Pflegeheimen vorgesehen. Für ältere, allein lebende Mitmenschen ist es nicht ganz einfach, sich anzumelden. Hier ist schnellstens die Hilfe und Unterstützung der Riegelsberger Verwaltung gefragt. Denn jeder Tag zählt.